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RAIF ÖZALAN - Sicherheitsingenieur -

RAIF ÖZALAN
Diplom-Ingenieur Fahrzeugtechnik | Sicherheitsingenieur |
Auch Fachingenieur für Industrial Engineering und Prozessmanagement

Hertelstieg 4 | 22111 Hamburg | USt-ID-Nr: DE 266375327
Telefon: (040) 468 99 54 - 0 | eMail: mail (at) arbeitsexperte.de
FAQs

FAQs: Häufig gestellte Fragen

[FAQ: Frequently Asked Questions = Häufig gestellte Fragen]

Was ist die DGUV Vorschrift 2 und was regelt sie?

Seit 01.01.2011 konkretisiert die DGUV Vorschrift 2 die sich aus dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ergebenden Pflichten und ist die Grundlage für die verschiedenen Betreuungsformen zur Umsetzung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung. Die Unfallversicherungsträger haben Möglichkeiten der branchengerechten Ausgestaltung der Betreuungsformen, so dass es unterschiedliche Vorschriften bei den Unfallversicherungsträgern gibt, die auf einem gemeinsamen Mustertext basieren.

Welche Personen Sind betreuungspflichtigt?

  • Voll- und Teilzeitbeschäftigte

  • Aushilfen und geringfügig Beschäftigte

  • Auszubildende

  • Menschen mit Behinderungen in anerkannten Werkstätten und arbeitstherapeutisch mitarbeitende Personen

  • Familienangehörige, Ehegatten

  • Beschäftigte Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH

  • Haushaltshilfen

  • Leiharbeiter

  • Praktikanten, Vorpraktikanten, Anerkennungspraktikanten

  • Rehabilitanden und Umschüler in Berufsförderungswerken und Umschulungswerken

  • Schüler berufsbildender Schulen/Fachschüler

  • Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst

    Welche Personen sind nicht betreuungspflichtig?

    Grundsätzlich sind alle Arbeitnehmer betreuungspflichtig. Die folgenden Gruppen fallen zwar nicht unter die gesetzlich vorgeschriebene Grundbetreuung. Dennoch muss ihre Sicherheit im Unternehmen durch eine betriebsspezifische Betreuung gewährleistet sein.

  • Ein-Euro-Jobber

  • Ehrenamtlich Tätige

  • Freie Mitarbeiter, Heimarbeiter, Honorarkräfte, Dozenten, Studenten der Medizin, Unternehmer

    Welche Betreuung kommt für meinen Betrieb in Frage?

  • Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten können wählen zwischen der Regelbetreuung für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten nach Anlage 1 und der alternativen, bedarfsorientierten Betreuung nach Anlage 3 der DGUV Vorschrift 2

  • Betriebe mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten können wählen zwischen der Regelbetreuung für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten nach Anlage 2 und der alternativen, bedarfsorientierten Betreuung nach Anlage 3 der DGUV Vorschrift 2

  • Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten können sich im Rahmen der Regelbetreuung nach Anlage 2 betreuen lassen. Die Alternativbetreuung ist für größere Betriebe nicht vorgesehen.

    Warum muss ich die Gefährdungsbeurteilung dokumentieren und aktuellisieren?

    Die schriftliche Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist Ihr Nachweis, dass Sie als Unternehmer Ihren Pflichten im Arbeits- und Gesundheitsschutz für Ihre Mitarbeiter nachgekommen sind. Er bewahrt Sie im Falle einer Berufskrankheit oder eines Arbeitsunfalls vor eventuellen privatrechtlichen Regressforderungen von Geschädigten. Unter www.gefaehrdungsbeurteilung.de finden Sie weitere Argumente für den Sinn und Zweck einer Gefährdungsbeurteilung.

    Regelbetreuung für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten Kann ich die Gefährdungsbeurteilung auch alleine erstellen?

    Nein, die Gefährdungsbeurteilung muss bei dieser Betreuungsform unter Mitwirkung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit oder eines Betriebsarztes erstellt und nach spätestens fünf Jahren aktualisiert werden.

    Wann muss ich eine Fachkraft oder einen Betriebsarzt unabhängig von Fünf-Jahres-Turnus einbeziehen

    Bei besonderen Anlässen, die in der Vorschrift 2 in der Anlage 1 beispielhaft aufgezählt sind, (Arbeitsunfall, Verdacht auf eine Berufskrankheit, Neu- oder Umorganisation der Arbeitsabläufe usw.) muss ein Arbeitsschutzexperte zu Rate gezogen werden. Bei dieser Gelegenheit muss die Gefährdungsbeurteilung - auch vor Ablauf des Fünf-Jahres-Intervalls - zusammen mit dem Arbeitsschutzexperten aktualisiert werden.

    Reicht es aus, nur einen Experten (Betriebsarzt oder Fachkraft für Arbeitssicherheit) zu beauftragen?

    Ja. Allerdings muss dieser sogenannte Erstberater bei Fragen, die seinen Sachverstand übersteigen, den jeweils anderen Experten einschalten. Der Zweitberater muss dem Betrieb auch namentlich genannt werden. Die Namen und Kontaktdaten beider Experten müssen den Beschäftigten bekannt geben.

    Grundbetreuung Was beinhaltet die Grundbetreuung

    Die Grundbetreuung umfasst Basisaufgaben, die unabhängig von betriebsspezifischen Gegebenheiten anfallen und in Anlage 2 der DGUV Vorschrift 2 aufgeführt sind. Es handelt sich um die neun Aufgabenfelder

    1. Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung (Beurteilung der Arbeitsbedingungen)

    2. Unterstützung bei grundlegenden Maßnahmen der Arbeitsgestaltung - Verhältnisprävention

    3. Unterstützung bei grundlegenden Maßnahmen der Arbeitsgestaltung - Verhaltensprävention

    4. Unterstützung bei der Schaffung einer geeigneten Organisation und Integration in die Führungstätigkeit

    5. Untersuchung nach Ereignissen

    6. Allgemeine Beratung von Arbeitgebern und Führungskräften, betrieblichen Interessenvertretungen, Beschäftigten

    7. Erstellung von Dokumentationen, Erfüllung von Meldepflichten

    8. Mitwirken in betrieblichen Besprechungen

    Wie wird die Einsatzzeit der Grundbetreuung bestimmt?

    Die Einsatzzeit in der Grundbetreuung richtet sich nach der Betreuungsgruppe des Betriebs, die durch die Betriebsart bestimmt wird. Jeder Betrieb ist entsprechend seinem Unternehmenszweck einem sogenannten WZ-Kode zugeordnet. Die Liste der bei der BGW vorkommenden WZ-Kodes befindet sich in der Anlage 2, Abschnitt 4 der DGUV Vorschrift 2. Je nach Betreuungsgruppe beträgt die Einsatzzeit 0,5 bis 2,5 Stunden pro Jahr und Beschäftigten.

    Was bedeutet Grundbetreuung für mein Unternehmen?

    Die Grundbetreuung umfasst Basisberatungsleistungen nach dem Arbeitssicherheitsgesetz, die unabhängig von Art und Größe eines Betriebs anfallen. Die Einsatzzeiten pro Beschäftigtem und Jahr sind in der DGUV Vorschrift 2 vorgegeben.

    Wie oft muss der Betrieb das Einsatzzeitenkonzept überprüfen?

    Die Einsatzzeitenberechnung der Grundbetreuung und deren Aufteilung sind bei wesentlichen betrieblichen Veränderungen, z.B. hinsichtlich der Zahl der Beschäftigten oder bei neuen Gefährdungen, zu überprüfen.

    Betriebsspezifische Betreuung Wie lege ich den betriebsspezifischen Teil der Betreuung fest?

    Die Ermittlung des Bedarfs an betriebsspezifischer Betreuung und deren Aufteilung auf Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit erfolgt auf Grundlage der in der Vorschrift aufgeführten Aufgabenfelder und der hierzu genannten Auslöse- und Aufwandskriterien. Alle in der Vorschrift aufgeführten Aufgabenfelder sind hinsichtlich ihrer betrieblichen Relevanz zu prüfen. Inhalt und Dauer der betriebsspezifischen Leistungen sind festzulegen und mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit schriftlich zu vereinbaren.

    Ist es denkbar, dass kein betriebsspezifische Betreuungsbedarf vorliegt?

    Der Umfang an erforderlicher betriebsspezifischer Betreuung kann schwanken, z. B. im Zuge der Erledigung temporär vorliegender Aufgaben.

    Ein kompletter Wegfall ist nur im Ausnahmefall vorstellbar, da zum Beispiel das Erfordernis arbeitsmedizinischer Vorsorge in der Regel gegeben ist. Der Arbeitgeber muss den Beschäftigten auf ihren Wunsch hin regelmäßig arbeitsmedizinische Vorsorge ermöglichen - es sei denn, nach der Gefährdungsbeurteilung ist nicht mit einem Gesundheitsschaden zu rechnen.

  • Text?



    "Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen." (Max Planck)

    Arbeitssicherheit leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens. Durch Unfälle und hohe Ausfallzeiten können ganze Projekte scheitern oder sogar Firmen in existenzielle Schieflage geraten. Eine Nichtbeachtung von Regeln, Vorschriften und Richtlinien kann strafrechtliche Konsequenzen haben, insbesondere bei grober Fahrlässigkeit. Jeder Arbeitgeber und jede Führungskraft sollte sich deshalb fachkundig beraten lassen.

    Das Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet Arbeitgeber, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen. Hier bietet Ingenieur- und Sachverständigenbüro Özalanl die entsprechende Unterstützung. Aus einer Hand decken wir mit dem Arbeitssicherheits-Management die rechtliche und dokumentarische Seite ab und stellen die Verantwortliche Sicherheitsingenieur, übernehmen aber auch die Durchführung der Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 oder Risikobeurteilungen und im Anschluss die geforderten Reparaturen und Anpassungen.

    Wir stehen auch für gemeinsame, anstehende Begehungen mit dem Amt für Arbeitsschutz, der staatlichen Gewerbeaufsicht oder der Berufsgenossenschaft zur Verfügung.

    Ihre Vorteile

  • Individuelle, Ihren Bedürfnissen angepasste Betreuung

  • Flexibilität, denn Sie brauchen keine zusätzlichen Mitarbeiter und intern wird niemand durch weitere Aufgaben bzw. Themen abgelenkt

  • Kostentransparenz, denn Sie bezahlen nur die Stunden, die vereinbart werden. Sie brauchen keine teure Ausbildung und ständige Fortbildung, keine Einarbeitungszeit und tragen nicht das Ausfallrisiko eigener Mitarbeiter

    1. Hilfeorganisation

    Wir beraten Sie nicht nur im Rahmen des Arbeitssicherheits-Managements, führen erforderliche Prüfungen durch oder erstellen die entsprechende Dokumentation, wir übernehmen auch die sich daraus ergebenden Modernisierungen, Anpassungen. Sie haben nur einen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert und bei allen Schritten die Einhaltung der Vorschriften und Richtlinien überwacht.

    Geschäftsprozess

    Ziel der Arbeit ist die Definition eines Prozesses, sie sollte so idealtypisch modelliert sein, dass es zu mindenst innerhalb einer Branche allgemeingültig, anpassbar und anwendbar ist.