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RAIF ÖZALAN - Sicherheitsingenieur -

RAIF ÖZALAN
Diplom-Ingenieur Fahrzeugtechnik | Sicherheitsingenieur |
Auch Fachingenieur für Industrial Engineering und Prozessmanagement

Hertelstieg 4 | 22111 Hamburg | USt-ID-Nr: DE 266375327
Telefon: (040) 468 99 54 - 0 | eMail: mail (at) arbeitsexperte.de
Gefährdungsbeurteilung

Bei Planungsprozessen spielt die vorausschauende Gefährdungsbeurteilung eine wichtige Rolle. Bauliche, technische und organisatorische Entscheidungen ziehen häufig Konsequenzen für das zukünftige Gefährdungspotenzial und damit für den Bedarf an Schutzmaßnahmen nach sich. Diese werden im Idealfall vorausschauend in die Abwägung verschiedener Lösungen einbezogen, also in den Planungsprozess integriert. Beurteilungen sind jedoch immer auch für die bestehenden Arbeitsbedingungen vorzunehmen, weshalb zu regeln ist, wer sie im Betrieb zu erstellen hat.

Meist sind die zu erwartenden Gefährdungen und Belastungen bekannt, so dass man in der Planung bereits vorbeugen kann, indem Maßnahmen in den Pflichtenkatalog für die Baumaßnahme aufgenommen werden, z. B. Maßnahmen zur Lärmminderung, zur Lichtregulierung (Bildschirmarbeitsplätze!) oder zur Belüftung, aber auch die Bürogestaltung bei Beratung schwieriger Kunden. Spätere Nachbesserungen werden meist teurer.

Bei Neulingen – nach Einstellung oder Tätigkeitswechsel – kann eine Unterweisung bei der Einführung in die Tätigkeit integriert werden. Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Anlässe für Unterweisungen. Da die Gefährdungsbeurteilungen und die Unterweisungen ganz wesentliche Bestandteile des betrieblichen Arbeitsschutzes darstellen, ist ihre eigenständige Beschreibung anzuraten – unabhängig von partieller Integration in andere Prozesse.

Unternehmen prüfen üblicherweise die wahrscheinlichsten Ursachen für zivilrechtliche oder behördliche Inanspruchnahmen, bestimmen deren Eintrittswahrscheinlichkeit und ihre Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Je nach Ergebnis der Prüfung passen sie sich an oder nehmen Risiken bewusst in Kauf. Die Risiken sind abhängig von der Größe des Unternehmens, Art und Ort des Geschäftsbetriebs, der Konfrontationsfreude von Betroffenen, Wettbewerbern und staatlichen Stellen sowie den jeweils unternommenen Bemühungen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

Trotz dieser individuell zu beurteilenden Faktoren birgt die Arbeitsschutzorganisation ein hohes Risiko bei der Verletzung lediglich formaler Anforderungen.

Geschäftsprozess

Bei verschiedenen Tätigkeiten in der Industrie ist es ebenfalls nicht möglich, im Sitzen bzw. im Wechsel zwischen Stehen und Sitzen zu arbeiten. Mit verschiedenen Maßnahmen, wie Unterbrechung des Stehens, geeignetes Schuhwerk, Stehhilfen oder dämpfende Matten, können die Probleme vermindert werden (Bild: Kälte- und Steharbeitsplätze in der Lebensmittelindustrie, Raif Özalan).

Der Arbeitgeber ist für eine grundlegend ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze verantwortlich. Wenn er Menschen mit Behinderung beschäftigt, sind nach § 3a Abs. 2 der ArbStättV die Arbeitsstätten zudem so einzurichten und zu betreiben, dass die besonderen Belange dieser Beschäftigten im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheitsschutz berücksichtigt werden. Die Arbeitsplätze, zugehörige Türen, Verkehrswege, Fluchtwege, Notausgänge, Treppen, Orientierungssysteme,Waschgelegenheiten und Toilettenräume müssen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unter Einbeziehung individueller Erfordernisse bewertet werden.

Unternehmen und ihre Mitarbeiter/innen werden bei der behinderungsgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen fachlich und finanziell durch die Integrationsämter, Integrationsfachdienste und Rehabilitationsträger unterstützt. Ingenieure/innen und Fachkräfte der Arbeitssicherheit beraten Unternehmen in Fragen der Ergonomie und barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung. Auch Betriebsärzte/innen haben die Aufgabe, Unternehmen in Fragen des Gesundheitsschutzes und bei der Eingliederung und Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen zu beraten.

Nicht nur der Gesetzgeber kann sie zur Einhaltung zwingen, auch Berufsgenossenschaft und Betriebsräte (sofern vorhanden) haben die Befugnis, einzugreifen. Wer sich hier als Arbeitgeber quer stellt, vergeudet nur Zeit und Geld.

Ein Anforderungsprofil umfasst alle tätigkeitsspezifischen und tätigkeitsunspezifischen Eigenschaften, Fähigkeiten, Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die eine Person zur erfolgreichen Bewältigung der Aufgaben in einer Position benötigt.

Die Anforderungsermittlung besteht aus der Beschreibung von Arbeitssystemen sowie der Analyse und Quantifizierung ihrer Anforderungen an den Menschen; sie wird im Wesentlichen zur anforderungsabhängigen Entgeltdifferenzierung, zur Personalorganisation, Arbeitsgestaltung und zur Gefährdungsbeurteilung verwendet

Wir arbeiten unter Berücksichtigung der DIN 33430 und REFA-Methoden. Die DIN 33430 dient seit 2002 als Orientierungshilfe für einen verantwortungsbewussten und zielführenden Einsatz von eignungsdiagnostischen Beurteilungsprozessen.

Anforderungsermittlungen erfolgen in der Regel

  • als Grundlage zur Arbeitsbewertung und Entgeltdifferenzierung,

  • zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (ASiG), Arbeitsplatzgestaltung und Gefährdungsbeurteilung,

  • auf der Suche nach Möglichkeiten des effizienteren Arbeitskräfteeinsatz (Arbeitsstrukturierung), aber auch

  • zur Personalauswahl, um auf der Basis der situativen Arbeitsbedingungen die relevanten personenbezogenen Anforderungskonstrukte zu finden.

    Der Ermittlung von Arbeitsanforderungen voran steht die Anforderungsanalyse. Sie besteht nach REFA in der Festlegung charakteristischer Anforderungsarten, „dem Ermitteln von Daten für die einzelnen Anforderungsarten, um damit die Anforderungen des Arbeitssystems an den Menschen quantifizieren zu können“. Die Anforderungen sind nur an den Arbeitsplatz oder Arbeitsbereich gebunden und vom Menschen unabhängig.

    Arbeitsplatzgestaltung Geschäftsprozess

    Seit Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes 1996 ist die Gefährdungsbeurteilung gesetzliche Vorschrift. Die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung ist auch in weiteren staatlichen Arbeitsschutzvorschriften geregelt. Das sind für die Bildschirm- und Büroarbeitsplätze die Arbeitsstättenverordnung von 2016 für alle Gestaltungsfragen der Arbeitsstätte inklusive der Bildschirmarbeitsplätze, die Betriebssicherheitsverordnung für Arbeitsmittel und die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" als Grundlage für die Überwachungstätigkeit von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

    Geschäftsprozess

    Der § 5 Abs. 1 ArbSchG verpflichtet den Arbeitgeber zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, d. h. durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen muss der Arbeitgeber ermitteln, welche Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich sind. Dies sollte mit den Beschäftigten oder mit der Vertretung der Beschäftigten erfolgen. Die Verpflichtung zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung wird in zahlreichen weiteren Rechtsgrundlagen zum Arbeitsschutz bezogen auf die darin geregelten speziellen Aspekte konkretisiert. In einigen Verordnungen ist für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung eine besondere Fachkunde aufgenommen worden (z. B. Arbeitsstättenverordnung, Gefahrstoffverordnung, Lärm- und Vibrationsarbeitsschutzverordnung, Arbeitsschutzverordnung zu elektromagnetischen Feldern, Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung). Grundsätzlich ist die Gefährdungsbeurteilung vor Inbetriebnahme eines Arbeitsplatzes und einer Arbeitsstätten durchzuführen. Anlässe einer Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sind betriebliche Veränderungen, die sich auf Sicherheit und Gesundheitsschutz auswirken.

    Gefährdungsbeurteilung

    Schließlich hat der Arbeitgeber grundsätzlich eine Pflicht zur Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung. Er muss über die je nach Art der Tätigkeit und der Zahl der Beschäftigten erforderlichen Unterlagen verfügen, aus denen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung ersichtlich sind. Bei gleichartiger Gefährdungssituation ist es ausreichend, wenn die Unterlagen zusammengefasste Angaben enthalten.

    Aus der Dokumentation muss erkennbar sein, dass die Gefährdungsbeurteilung effektiv durchgeführt wurde. Die Unterlagen müssen daher Angaben zu dem Ergebnis der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung, zur Festlegung der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen sowie zu den Ergebnissen der Überprüfung der durchgeführten Maßnahmen enthalten.

    Für nicht stationäre Arbeitsplätze ist dem Arbeitgeber anzuraten, sowohl die Dokumentation der grundlegenden Gefährdungsbeurteilung als auch die Dokumentation der die örtlichen Bedingungen berücksichtigenden ergänzenden Gefährdungsbeurteilung vor Ort, z. B. auf der Baustelle, vorzuhalten.

    Der Arbeitgeber erfüllt die Anforderungen an die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung (§ 6 ArbSchG) im Sinne des Artikels 9 der Rahmenrichtlinie 89/391 EWG in kleinen Betrieben mit 10 oder weniger Beschäftigten, wenn er

    in Erfüllung seiner Pflichten nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und den dieses Gesetz konkretisierenden Unfallverhütungsvorschriften

    a. an der Regelbetreuung teilnimmt und die ihm von den beratenden Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten oder überbetrieblichen Diensten überlassenen Unterlagen zur Gefährdungsbeurteilung nutzt, oder

    b. an einem alternativen Betreuungsmodell (z. B. einem Unternehmermodell) seines Unfallversicherungsträgers teilnimmt und er die im Rahmen dieses Modells vorgesehenen Instrumente für die Gefährdungsbeurteilung anwendet.

    Wir bieten Ihnen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung u. a. die folgenden Leistungen:

  • Aufnahme der Betriebsstruktur und der Tätigkeiten,

  • Identifizierung der Gefährdungen und Belastungen

  • Behindertengerechte und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung

  • Darstellung des Handlungsbedarfes mit Maßnahmenvorschlägen entsprechend der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung

  • Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen,

  • Mitarbeit bei der Wirksamkeitskontrolle,

  • Fortschreibung Ihres Standards im Gesundheits- und Arbeitsschutz und

  • Hinweise auf besondere Gefährdungen und Unterstützung bei der Erstellung spezifischer Gefährdungsbeurteilungen (z. B. für Betriebsmittel und Anlagen).

    Gefährdungsbeurteilung - Nur wer die Belastungen und Gefahren im Unternehmen kennt, kann auch wirkungsvolle und effiziente Maßnahmen zu deren Beseitigung entwickeln.

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    "Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen." (Max Planck)

    Arbeitssicherheit leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens. Durch Unfälle und hohe Ausfallzeiten können ganze Projekte scheitern oder sogar Firmen in existenzielle Schieflage geraten. Eine Nichtbeachtung von Regeln, Vorschriften und Richtlinien kann strafrechtliche Konsequenzen haben, insbesondere bei grober Fahrlässigkeit. Jeder Arbeitgeber und jede Führungskraft sollte sich deshalb fachkundig beraten lassen.

    Das Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet Arbeitgeber, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen. Hier bietet Ingenieur- und Sachverständigenbüro Özalan die entsprechende Unterstützung. Aus einer Hand decken wir mit dem Arbeitssicherheits-Management die rechtliche und dokumentarische Seite ab und stellen die Verantwortliche Sicherheitsingenieur, übernehmen aber auch die Durchführung der Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 oder Risikobeurteilungen und im Anschluss die geforderten Reparaturen und Anpassungen.

    Wir stehen auch für gemeinsame, anstehende Begehungen mit dem Amt für Arbeitsschutz, der staatlichen Gewerbeaufsicht oder der Berufsgenossenschaft zur Verfügung.

    Ihre Vorteile

  • Individuelle, Ihren Bedürfnissen angepasste Betreuung

  • Flexibilität, denn Sie brauchen keine zusätzlichen Mitarbeiter und intern wird niemand durch weitere Aufgaben bzw. Themen abgelenkt

  • Kostentransparenz, denn Sie bezahlen nur die Stunden, die vereinbart werden. Sie brauchen keine teure Ausbildung und ständige Fortbildung, keine Einarbeitungszeit und tragen nicht das Ausfallrisiko eigener Mitarbeiter

    1. Hilfeorganisation

    Wir beraten Sie nicht nur im Rahmen des Arbeitssicherheits-Managements, führen erforderliche Prüfungen durch oder erstellen die entsprechende Dokumentation, wir übernehmen auch die sich daraus ergebenden Modernisierungen, Anpassungen. Sie haben nur einen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert und bei allen Schritten die Einhaltung der Vorschriften und Richtlinien überwacht.

    Geschäftsprozess

    Ziel der Arbeit ist die Definition eines Prozesses, sie sollte so idealtypisch modelliert sein, dass es zu mindenst innerhalb einer Branche allgemeingültig, anpassbar und anwendbar ist.